- Spielplan
- Spielzeit 26/27
- Offenes Haus
die verschwunden sind
Audioinstallation zur Erinnerung an die systematisch Ermordeten in der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt
In Zusammenarbeit mit dem Gründungsbüro für den Gedenk- und Lernort ehemalige Heil- und Pflegeanstalt Erlangen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Menschen mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen wurden von den Nationalsozialisten massenhaft ermordet. Auch hier. In Erlangen. Ein Schauplatz dieser Gräueltaten war die Erlanger Heil- und Pflegeanstalt, auf deren Gelände ein Gedenk- und Lernort entsteht.
Die Audioinstallation die verschwunden sind ist der erste künstlerische Output des schauspiel erlangen in der Auseinandersetzung mit den sogenannten NS-Euthanasie-Morden. Ort der Installation sind bis heute erhaltene Räume der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt. Stimmen aus unserem Ensemble verwandeln Briefe von Patient:innen und Schreiben von Angehörigen in erlebbare Sprache, der Sie Gehör schenken können: Zeilen, die den Adressaten nie erreicht haben. Fragen, die unbeantwortet verklungen sind. Durch Musik und Geräusche entsteht eine eindringliche Stimm- und Klangcollage, die zum sinnlichen Gedenken an die Opfer der vernichtenden nationalsozialistischen Sozial- und Gesundheitspolitik und deren Angehörige einlädt.
Gefördert aus Mitteln des Bayerischen Ministeriums des Innern, für Integration und Sport
Besetzung
Stimmen Juliane Böttger Birgit Bücker Kai Götting Hermann Große-Berg Luca Hass Ralph Jung Rumo Wehrli
Team
Sounddesign/technische Umsetzung Jonas Knecht
Dramturgie/Text Natalie Baudy Brigitte Alexandra Goebel
Musik Albrecht Ziepert