• Spielplan
  • Spielzeit Spielzeit 25/26
  • Premiere

Die Räuber

von Friedrich Schiller

Ein totalitärer Staat, zwei unversöhnliche Brüder, eine zerbrechende Familie. Während Franz sich als skrupelloser Populist in die höchsten Ränge des Regimes hocharbeitet, führt Karl eine brutale Rebellion an – doch sein Kampf gegen die Tyrannei droht ihn selbst zum Tyrannen zu machen.

Schillers epochales Familiendrama wird in eine nahe Zukunft versetzt, in der Deutschland unter der Herrschaft eines autoritären Systems steht. Nach dem Tod des alten Patriarchen Moor streiten seine Kinder um das Erbe des Familienimperiums. Zugleich ringen sie um Macht, Freiheit, Deutungshoheit. Zwischen dem idealistischen, aber zunehmend radikalen Karl und dem intriganten Demagogen Franz steht Amalia – eine kompromisslose Denkerin, die den Hass beider Seiten entlarvt. Kann es überhaupt noch eine Zukunft geben, in der die Freiheit des Einzelnen regiert, ohne andere zu unterdrücken?

Hausregisseur Matthias Köhler befragt den Schlüsseltext des Sturm und Drang nach Grundsätzen von menschlichem Handeln in einer zunehmend unmoralischen Welt. Wann wird Auflehnung zur Pflicht, und wie weit darf sie gehen?

Der Förderverein Theater Erlangen e.V. veranstaltet ein Foyer zum Stück: Demokratie in Gefahr. Schillers Die Räuber heute – wohin treibt die Menschheit in unsicheren Zeiten?

Karten und Infos

Besetzung

Karl Moor Kai Götting  

Franz Moor Johannes Rebers  

Amalia Moor Juliane Böttger  

Daniel / Diener der Obrigkeit Hermann Große-Berg  

Spiegelberg Ralph Jung  

Schweizer Luca Hass  

Roller Tobias Graupner  

Team

Regie Matthias Köhler  

Bühne und Kostüme Patrick Loibl  

Musik, Komposition und Songtexte Antonia Matschnig  

Video Marvin Kanas  

Dramaturgie Linda Best  

Regieassistenz und Abendspielleitung Robert Sörgel  

Regiehospitanz Merle Rangwich