Planet B

von Yael Ronen und Itai Reicher


Klimakatastrophenkomödie

Treffen sich zwei Planeten im All. Sagt der eine zum anderen: »Na, wie geht’s?« Sagt der andere: »Schlecht, ich bin krank, ich hab Mensch.« Sagt der eine: »Halb so schlimm, das geht vorbei.« Ja, auch der Mensch geht vorbei, die Krankheit der Erde. Witzig ist das nur als Witz – und in der Klimakatastrophenkomödie des Autorinnenduos Ronen & Reicher.

Eine außerirdische Spezies landet im 21. Jahrhundert auf dem vormals blauen, jetzt hitzeroten Planeten Erde, wo das brutalste aller Raubtiere wütet, der Homo sapiens. Bodenversiegelung, Treibhausgase, die Meere voller Plastikmüll – keine Frage, es geht zu Ende. Fragt sich nur, wer das Ende überleben darf? Welche:r der todgeweihten Erdbewohner:innen darf sich vor dem globalen Ökozid auf den Alternativplaneten B retten? Die Aliens veranstalten eine Live-Reality-Combat-Show mit dem Titel Surviving Planet Earth. Im Wettkampf ums Überleben treten an: ein depressiver Panda, ein patriarchales Krokodil, ein unterschätztes Huhn, eine disziplinierte Ameise, eine exzentrische Fledermaus, eine clevere Füchsin und ein total planloser Mensch.

Regisseurin Alina Fluck wurde 2026 mit ihrer Produktion Minihorror zum Festival Radikal jung am Münchner Volkstheater eingeladen. In ihrer ersten Regiearbeit am schauspiel erlangen inszeniert sie den Öko(sui)zid des Homo sapiens.

Team

Regie Alina Fluck  

Bühne und Kostüme Olivia Schrøder von Lüttichau  

Musik und Video Oskar Smollny  

Dramaturgie Anita Augustin